Sonntag, 23. Januar 2011

Der Flug...

Nach dem Abschied von meinen Eltern, der wie es natürlich sein musste gesegnet mit Tränen war, ging es mir gut. Ich war erleichtert, dass ich nun alle Verabschiedungen hinter mir hatte. Außerdem waren ja noch die 3 anderen dabei, die das gleiche erleben. Auf dem Flug von Frankfurt nach Dubai saß ich neben Julia. Wir hatten viel Platz, da wir in der ersten Reihe mit 4 Plätzen nur zu zweit saßen. Neben uns saß ein Afrikaner, der uns beobachtet hat. Weil wir uns ein Spaß über die Fernbedienung gemacht haben. Wir wussten nicht, was wir damit anfangen sollten, weil weit und breit kein Fernseher zu sehen war. Und dann drückt der Afrikaner einen Knopf und ein Bildschirm kommt ausgefahren aus seinem Sitz. SUPER SACHE! Es war ein bisschen peinlich, weil er deutsch verstehen konnte und bestimmt wusste, dass wir mit der Technik überfordert waren und nicht so die Profis was fliegen angeht sind. Außerdem wussten wir auch nicht, dass man die Kopfstützen so verstellen können, wie wir wollen, damit wir uns anlehnen können beim Schlafen. Deswegen war der Schlaf auch nicht ganz so toll. Aber der Flug dauerte ja nur ca. 5 ½ Stunden. Im Flugzeug habe ich gemerkt, dass mein iPod war ist. In Dubai angekommen hat es sich dann bestätigt. Ich habe alles ausgeräumt und er war nicht. Ich hatte natürlich Panik und Angst, was meine Eltern sagen  würde. Doch meine Mutter meinte dann per SMS, dass ich mir keinen Kopf machen soll und dass ich mir einen neuen kaufen soll. Es ist immerhin nur ein Gegenstand und kein Grund mir den Aufenthalt zu vermiesen. Ich war nach dieser SMS sehr erleichtert.
Der Flughafen in Dubai ist riesig! Wir haben dann andere aus Deutschland gefunden, die mit einer anderen Organisation einen Austausch nach Auckland machen. In Dubai musste ich mich dann auch von den anderen 3 trennen und mit denen, von der anderen Organisation weiterfliegen.  Mit einer Stunde Verspätung kamen wir dann in Mellbourn (Australien) an. Das war aber kein langer Aufenthalt. Wir haben es gerade mal für kleine Mädchen geschafft und dann mussten wir schon wieder in den Flieger einsteigen. Auf dem Flug nach Mellbourn hab ich die anderen besser kennen gelernt. Vor allem natürlich Maren und Nina, die mich ja den ganzen Flug über „genervt“ haben. Mit ihnen war der Flug sehr angenehm. Es ist komisch, dass man sich 20 h kennt und sich schon so vertraut vorkommt. Auch wenn man nicht viel von einander weiß. Man teilt diese eine Erfahrung und man versteht die Gefühle des anderen und endlich werden auch deine Gefühle verstanden.
Der Flug von Mellbourn nach Auckland war gar nicht mehr lange. Ich kann nicht mehr genau sagen wie lange, weil ich mit der Zeit nie zurecht gekommen bin :D. Auf jeden Fall verging die Zeit wie „im Flug“.  Wir haben viel geredet und Tetris gegeneinander gespielt. Ich hätte nicht gedacht, dass das „Ding“ im Flugzeug so viel kann. Als wir dann in Auckland angekommen sind, mit über einer Stunde Verspätung, hat es nochmal eine Stunde gedauert, bis wir es aus den Kontrollen geschafft haben. Dann hieß es von den anderen Abschied nehmen…

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