Sonntag, 23. Januar 2011

Ankunft

Wir wurden von Cindy, unsere Homestay Coordinatorin vom Flughaven abgeholt und zu unseren Familien gebracht. Jetzt wieder mit 2 von den 3 von meiner Organisation. Man konnte schon sehen, dass Auckland anders ist als eine Großstadt in Deutschland. Es ist viel grüner und schöner J  Ich war die erste, die zuhause abgeliefert wurde. Als ich mein Haus das erste Mal sah, dachte ich nur „oh man, wie klein“. Denkste. Es sieht nur von vorne klein aus, da es an einem Hang steht. Und dann statt nach oben nach unten geht. Es ist sehr hell. Ich fühl mich hier wie in einem Ferienhaus. Bei mir zuhause in Deutschland ist alles viel geräumiger.
Meine Gastfamilie hat mich dann ganz lieb begrüßt. Ich war sehr kaputt und hab nur ein bisschen was verstanden. Es ist sehr anstrengend alles mitkriegen zu wollen. Mir wurde dann ein bisschen das Haus gezeigt. Oben in der Garage ist Garys(Gastvater) Raum, wo er arbeitet(übrigens für SIEMENS). Außerdem ist Gary auch noch Fotograph und so sieht das Zimmer auch aus. Dann gibt es einen großen Raum mit einem wunderschönen Ausblick. Das wurde mir zumindest erzählt. Bis jetzt hat es die meiste Zeit nur geregnet. Aber wenn die Wolken sich verziehen kann ich schon ein bisschen das Meer sehn. Von diesem Raum geht dann ein kleiner Balkon ab. Außerdem noch ein Bereich für die Familie. Wir Gastschüler haben im „Keller“ unsere Zimmer. Mein Zimmer ist groß und wieder alles in weiß. Ich habe einen Schreibtisch, ein Nachtschrank, ein großes Bett, einen Spiegel und einen kleinen Tisch mit zwei Stühlen. Mein Schrank ist groß und in die Wand eingebaut. Außerdem hab ich ein großes Fenster mit Tür zum Garten raus. Aber er ist nicht sehr groß. Meine Gastfamilie haben ständig Gastschüler aus allen möglichen Ländern. Im Moment sind hier zwei  12jährige Koreanerinnen. 12! Sie sind sehr süß und können auch schon englisch reden. Aber 12! Würdet ihr euch das zu trauen? Ich denke ich nicht. Keiner kann sich deren Namen merken, deswegen hat Jessi ihnen englische Namen gegeben, die wir aber auch schon wieder vergessen haben  :D.  Wir Austauschschüler haben ein eigenes Wohnzimmer, wo wir uns hin zurückziehen können. Trotzdem sind wir jeder Zeit im Wohnraum der Eltern willkommen
J . Als ich dann alles gesehen hatte wollte ich nur noch duschen. Nach dem Duschen hab ich versucht mit meiner tollen Karte meine Mutter  anzurufen. Nur ging das nicht, weil ich nicht an den PIN gedacht habe. :D Gary hat mir dann sein iPhone gegeben. Als ich Mamas Stimme gehört habe, wollte ich wieder so schnell wie möglich auflegen, weil ich nicht weinen wollte. Auch wenn ich kein richtiges Heimweh hatte, war es schwer zu wissen, dass sie so weit weg ist. Nach dem kurzem Telefonat gab es Essen. Kaltes Hühnchen. Das war so das erste Mal, dass ich gemerkt habe, dass hier wirklich was anders ist. Es war völlig normal. Ich habe es auch gegessen und es war ganz okay. Aber warm ist es mir lieber! Ich hab sogar Oliven gegessen! Aber immer nur mit ganz viel Tomaten und Gurken zusammen, damit ich die Olive nicht herausschmecke:D.
Das W-lan ist zurzeit noch kaputt. Aber es wird morgen repariert. Ich darf aber den Stick von Gary benutzen, damit ich ins Internet kann. Nachdem ich dann kurz hier und da über facebook und icq meinen lieben eine Nachricht geschickt habe, habe ich erst mal geschlafen..

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