Montag, 2. Mai 2011

Südinsel

Die letzten 2 Wochen sind für mich zu einer unvergesslichen Zeit geworden. Ich war für 11 Tage mit über 50 Jungendlichen auf der Südinsel. Nici, Anni und Julia von meiner Organisation waren auch dabei..
…ich habe so viel erlebt, dass ich das gar nicht alles aufschreiben kann, deswegen kommen hier jetzt nur kleine Zusammenfassungen. Ein paar Fotos kommen später ;)

Allgemein sind wir fast jeden Tag über 6 Stunden Bus gefahren. Wir hatten einen alten Bus, was eigentlich ganz lustig war, weil jeder Berg eine Herausforderung war und außerdem war unser Busfahrer super nett und lustig! Aber dafür hat der Bus auch tierisch gestunken, die Klimaanlage hat selten funktioniert und die Heizung nie.
Das Essen war immer gut, nur manchmal zu wenig.
Die Organisation an sich war auch gut. Sehr locker drauf, manchmal ein wenig unorganisiert, aber das ist halt Neuseeland!
Man hat auch viele neue Leute kennen gelernt. Die meisten Deutsch, aber trotzdem war es interessant mal mit Leuten zu reden, die in ganz Neuseeland leben und nicht nur im Norden.

20.4.
um halb 5 ging es los zum Flughafen, Nici hatte verschlafen, deswegen waren wir schon etwas spät dran, trotzdem haben wir den Flieger noch gekriegt.
Um 8 sind wir dann in Wellington angekommen und wurden von Active Planet (der Organisation) abgeholt. Danach haben wir uns den ganzen Tag die Stadt angeguckt und uns ein wenig ausgeruht. Am Nachmittag ging es dann mit der Fähre rüber nach Picton zur Südinsel. Alleine die Überfahrt war schon wunderschön. Im Hostel angekommen gab es dann Essen und dann war ich auch ganz schnell im  Bett, weil ich ziemlich fertig war von den letzten 2 Nächten.
21.4.
am Donnerstag ging es kann nach Kaikoura. Auf dem Weg dahin haben wir mehrere Stopps gemacht. Einen an einem Wasserfall mit Robben. In Kaikoura angekommen ging es für mich dann gleich zum Whale Watching. Es war ein recht starker Wind und das Boot hat nur so geschaukelt.
Spätestens als wir den 2. Wal gesehen hatten war der Hälfte der Passagiere schlecht. Die Wale waren aber atemberaubend und dennoch war ich dann froh wieder an Land zu sein.
Diese Nacht hatten wir ein eigenes Haus für uns alleine. Das war richtig gut
J man konnte tun und lassen was man wollte und das Haus an sich war auch richtig niedlich.
22.4.
Um 5.20 Uhr hieß es Treffen für Delphin Schwimmen. Suuuper! Aber spätestens als man dann auf dem Boot war, war alles vergessen. Es war wunderschön auf dem kleinen Schiff zu sitzen und den Sonnenaufgang zu beobachten, während neben dir Delphine schwimmen. Doof nur, dass das Schiff so geschaukelt hat und so der erste schon vorm Schwimmen sich übergeben musste. Echt lecker, wenn man selbst noch  nicht mal was in Magen hatte.
Irgendwann ging es dann raus ins Wasser zu den Delphinen und das war echt klasse. Diese Tiere sind so zutraulich. Auch wenn man sie nicht anfassen durfte und sie selber auch immer einen gewissen Abstand gelassen haben, waren sie dennoch verdammt nah an dir dran und so viele, dass du manchmal nicht mehr wusstest wo du hin solltest. Super Erfahrung!
Nach Kaikoura ging es dann nach Nelson, was angeblich die sonnigste Stadt Neuseelands sein sollte. Davon haben wir leider nicht so viel mitgekriegt. Aber immerhin hat es nicht geregnet, sodass wir trotzdem den Pool und Whirlpool nutzen konnten
J Außerdem hatte das Hostel auch noch eine Sauna.
23.4.
Diesen Tag hat sich unsere Gruppe in 2 Gruppen aufgeteilt, die erste Gruppe ist zum Abel Tasman National Park gefahren um dort zu zelten und die anderen ist im Hostel geblieben.
Ich war in der 2. Gruppe. War ich dann auch froh drüber, weil es an dem Tag nur geregnet hat. Nici, Julia und ich haben uns dann einen schönen Tag in Nelson gemacht und abends ging es dann zum Rugby! Mein erstes Spiel! Ich stand die meiste Zeit neben unserem Busfahrer, der mit dann die ganzen Regeln versucht hat zu erklären. Ein paar kann ich jetzt!
J
24.4.
Diesen Tag ging es dann für uns zum Abel Tasman National Park. Als wir unseren 3,5 Stunden Spaziergang angetreten sind hat es noch nicht geregnet, aber nach 10 Minuten fing es dann an. Ich fühlte mich eh schon nicht so gut und wollte einfach nur ins Bett. Trotzdem hatte ich die Hoffnung, dass es irgendwann aufhören würde. Aber nichts passierte. Nach 2 Stunden hat es immer noch tierisch geregnet und ich habe mich immer schlechter und schlechter gefühlt. Nach 2 Stunden haben wir dann die andere Gruppe getroffen, die gerade wieder auf dem Heimweg war. Ich bin dann mit umgedreht, weil mir ein Bett 1000x lieber war als ein nasses Zelt mit nassen Schlafsäcken.
Im Hostel wieder angekommen ging es für mich auch gleich ins Bett. Meine Zimmergenossenen kamen aber leider auf die Idee um 1 Uhr noch Tequila-Stunde zu machen und so konnte ich nicht vor halb 3 schlafen und meine Grippe hat sich auch noch mitgeschleppt.
25.4.
es ging ganz früh zum Sky Diving. Was für mich aber uninteressant war, weil ich nur schlafen wollte und das hab ich dann auch den ganzen Tag eigentlich gemacht. Die anderen meinten aber, dass es super war. Und ich überlege jetzt ob ich es auch noch mache… irgendwann hier.
Vom Sky Diving ging es dann in einen kleineren Ort, dessen Namen ich auch gar nicht mehr wusste. Wir hatten wieder unser eigenes Haus. Das war noch schöner als das andere. Ein altes Haus mit Kaminzimmer, hohen Decken, alten Böden und schönen großen Zimmern.
Am Abend ging es dann zum Strand Lagerfeuer machen und Chips und Fish essen. Was ein typisches Neuseeländisches Essen ist. Es war wunderschön, auch wenn man nichts mehr vom Meer sehen konnte, nur noch hören.
26.4.
es war mal wieder busfahren angesagt. Dieses Mal nach Franz-Josef. Hier bin ich dann das erste Mal Helikopter geflogen. Auf den Gletscher. Es war toll! Man stand im Schnee und konnte trotzdem das Meer sehen, das ganz nah war.
J
27.4.
Heute ging es nach Queenstown. Auf dem Weg dahin wurden schnell die Autos gewechselt, weil eine kleine Gruppe zum Jet Boating wollte. Ich auch!
Es hat einen riesen Spaß gemacht und man wurde schön nass.
28.4.
Gaaanz doofer Tag. Nici und ich waren krank. Ganz übel. Das einzige was wir geschafft haben war 1,5h in die Stadt gehen um uns dann wieder ins Bett zu schleppen.
29.4.
Milford Sound war angesagt. Wir sind 6 Stunden hingefahren, 1,5 h Bootgefahren und wieder 6 Stunden zurück gefahren. Auch wenn die Landschaft wirklich schön war, hat es sich nicht wirklich gelohnt, weil es letztendlich doch nur 1,5 h Berge anschauen war. Außerdem normalisiert sich die schöne Landschaft für dich, wenn du sie jeden Tag siehst.
Am Abend ging es dann noch in eine ICE Bar, das war echt schön und für den Preis echt in Ordnung, allerdings war es viel zu voll
L
30.4.
heute ging es dann wieder ganz früh los zum Flughafen nach Christchurch. Wir hatten einen der ersten Flüge und mussten/durften deswegen im Van mitfahren, was 1000x angenehmer war als der Bus und auch viel schneller. Wir haben ein paar Stopps gemacht und die schöne Aussicht betrachtet.
Am Flughafen wurden wir dann von Gary und Jessi abgeholt. Und zuhause gab es dann einen schönen Abend zu 5., mit Doreen, einer Freundin der Familie, die hier fast jede Woche ist und richtig nett ist.
Ich kann auf eine tolle Zeit zurückgucken, die ich bestimmt nie vergessen werde!

Und trotzdem habe ich mich wieder gefreut nach Hause zu kommen, wo ich jetzt erstmal wieder richtig gesund werden kann und meine liebe Gastfamilie wieder habe J

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