Dienstag, 19. April 2011

Nass.

Am Sonntag bin ich mit meiner Familie in die Kirche gegangen. Für die, die es noch nicht wissen, meine Familie sind Zeugen Jehovas. Am Sonntag war das „Osterfest“ und sie haben mich eingeladen mitzukommen. Und ich war sehr gespannt wie es so ist und Gary hat sich gefreut, dass ich mitkommen wollte.
Am Samstag habe ich mir dann tierische Gedanken gemacht, was ich anziehen soll, weil die alle immer so schick dahin gehen und ich leider nix mithabe. Aber zum Glück hat Lisa mir dann ein Kleid gegeben und Schuhe
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Normaler Weise dauert die Kirche 1,5 Stunden, aber weil es dieses Mal etwas Besonderes war nur 45 Minuten. Innerhalb des Gottesdienst haben wir 2 Lieder gesungen, Ankündigungen gemacht und der Rest war fast nur Bibel studieren. Es war trotzdem mal richtig interessant
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Für Montag hatte der Wetterbericht mal wieder Regen angesagt. Deswegen bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass wir nicht zur Westküste fahren, wie es eigentlich geplant war.
Doch Gary wollte auf sein Bauchgefühl hören und deswegen sind wir doch gefahren. Bruna wollte mal wieder nicht mit und Debbie musste arbeiten, also sind wir zu dritt los.
Das besondere an der Westküste ist, dass der Sand dort schwarz ist. Der Plan war, dass wir zuerst zu den Dünen fahren und danach zum Strand, weil Gary Fotos machen wollte. Es war windig und als war auf den Dünen waren hat der Wind uns den Sand nur so um die Beine gepeitscht, dass es richtig weh tat. Als der Wind sich ein wenig gelegt hat kam dann der Regen. Doof, dass wir ca. 1 Kilometer nach zurück zum Auto laufen mussten und so waren wir alle klatschnass.
Danach war der Strand erst mal gestrichen und wir sind zum nächsten McCafé gefahren und haben uns einen schönen Kakao geholt
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Wieder zuhause angekommen haben Jessi und ich dann Muffens gebacken, für Bruna, die nämlich heute gefahren ist.
Es waren 24 Muffens mit dem Satz „GOODBYE BRUNA WE WILL MISS U<3“ und es war eine sau Arbeit, aber Spaß hatten wir trotzdem. Am Abend hatte Bruna dann Freunde eingeladen und Gary hat gekocht. Es sollte um 7 Uhr Essen geben. Da ist Bruna auf einmal eingefallen, dass sie noch duschen müsse. Sie meinte wir können ruhig schon anfangen, aber da es ihr Abschiedsessen war haben wir natürlich auf sie gewartet. Von ihren Freunden ist nur die Hälfte gekommen, sodass wir viel zu viel zu essen hatten und das Essen war nach 45 Minuten natürlich auch kalt. Das Essen war dann zuerst auch nicht so pralle, weil die Brasilianer zuerst nur portugiesisch geredet haben…es wurde dann aber doch irgendwann besser.
Nach dem Essen haben wir Bruna dann ihre Muffens gegeben. Ich war ein wenig enttäuscht von ihrer Reaktion, weil sie nur einmal „danke“ gesagt hat. Noch nicht mal eine kleine Umarmung.
Die Brasilianer sind dann schön mit unseren Muffens nach  unten verschwunden und Jessi und ich mussten uns dann anders vergnügen…

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